
Welche KI?
Fünf große Namen, eine ehrliche Einordnung.
Die beste KI gibt es nicht. Es gibt die, die zu dir passt.
Entscheidend sind drei Fragen: Welche Daten sollen hinein? Wofür brauchst du sie im Alltag? Und was darf sie im Monat kosten?
Die Wahl triffst du. Ich berate dich und richte ein.
Die fünf im Überblick
- Mistral (Sitz: Paris, Frankreich). Die europäische KI für hohen Datenschutz. Pro 14,99 € im Monat, Team 24,99 € je Nutzer, mindestens 50 € im Monat (Stand September 2026).
- Claude (Anthropic, USA). Sehr stark bei Texten und Analysen. Mit Projekten für dein eigenes Wissen.
- Gemini (Google, USA, Vertragspartner in der EU: Irland). Direkt in Gmail, Docs und Meet. Für Firmen über Google Workspace.
- ChatGPT (OpenAI, USA). Der bekannteste Anbieter. Viele haben schon einen Account.
- Grok (xAI, USA). Direkter Draht zu aktuellen Inhalten aus X. Bei Schweigepflicht nicht die erste Wahl.
Warum steht Mistral bei mir immer zuerst? Weil es der einzige große europäische Anbieter ist. Wer mit sensiblen Daten arbeitet, landet hier am schnellsten.
Ehrlich dazu: Bei Bildern, Videos und beim Programmieren sind die US-Anbieter heute oft stärker.
Und was ist mit KI aus China?
DeepSeek und Qwen sind leistungsstarke Modelle aus China. Sie sind oft günstig oder sogar kostenlos. Deshalb lohnt ein genauer Blick.
Die Apps und Webseiten
DeepSeek schreibt in der eigenen Datenschutzerklärung, dass es deine Daten in der Volksrepublik China speichert. Für China gibt es keinen Beschluss der EU, der ein gleichwertiges Datenschutz-Niveau bestätigt.
Die Berliner Datenschutzbeauftragte hat die DeepSeek-App deshalb im Juni 2025 bei Apple und Google als rechtswidrigen Inhalt gemeldet. Sie weist darauf hin, dass chinesische Behörden weitreichend auf Daten chinesischer Firmen zugreifen können.
Für dein Business heißt das: Finger weg von den Apps. Diese Dienste richte ich nicht ein.
Die offenen Modelle
Anders sieht es bei offenen Modellen aus. Qwen von Alibaba gibt es zum Herunterladen.
Läuft so ein Modell auf deinem eigenen Server in Europa oder direkt auf deinem Rechner, dann verlässt nichts dein Haus. Nach China geht dabei nichts.
Das ist Datenschutz-Stufe 9 oder 10 und ein eigenes Projekt mit eigener Kalkulation. Die Lizenz prüfe ich für jedes Modell einzeln.
Quellen: Berliner Datenschutzbeauftragte, Pressemitteilung vom 27.06.2025: datenschutz-berlin.de/pressemitteilung/…deepseek… · DeepSeek-Datenschutzerklärung: cdn.deepseek.com/policies/en-US/deepseek-privacy-policy.html · Qwen-Modelle: huggingface.co/Qwen
Chatbot oder direkte KI?
Neben den großen KIs gibt es fertige Chatbots. Beides hat seinen Platz.
Ein Chatbot ist ein Spezialist mit einer festen Aufgabe. Er beantwortet zum Beispiel Fragen auf deiner Webseite, rund um die Uhr, aus deinen Unterlagen. Gebaut wird er auf Chatbot-Plattformen wie LouiseBot oder Humata.ai. Im Hintergrund arbeitet auch dort eine große KI, du bekommst sie aber fertig verpackt für einen Zweck.
Eine direkte KI wie Mistral oder Claude ist ein Allrounder für dich selbst: Mails, Berichte, Diktate, Tabellen, Recherche. Ich richte sie so ein, dass sie deine Abläufe und deinen Ton kennt.
Beides lässt sich verbinden. Welche Mischung passt, klären wir im Erstgespräch. Mehr dazu: ChatBots.
So findest du deine KI
Du musst das nicht allein entscheiden. Im Beratungsgespräch gehen wir sechs einfache Fragen durch. Daraus ergibt sich deine Datenschutz-Stufe und damit die Anbieter, die in Frage kommen. Mehr dazu: Datenschutz: die zehn Stufen.
Buche hier dein Gespräch mit Arwed Grön
Ansprechpartner für Beratung, Konzepterstellung, technischer Umsetzung und Betreuung